Maxl war unser erster Hund. Da wir noch "hundeunerfahren" waren, baten wir die Züchterin, uns den passenden Hund aus dem gefallenen Wurf (es waren 7 Welpen) auszusuchen. Folgende Kriterien hatten wir : Kein "Alphatier", gutmütig und nicht zu lange Haare. Sie traf genau ins Schwarze.

Da Kromfohrländer (insbesondere Rüden) liebevoll, aber sehr konsequent erzogen werden sollten, setzten wir das in den kommenden 18 Monaten strikt um.

In dieser Zeit gingen wir wöchentlich in den Hundeverein. Zuerst in die Welpengruppe und anschließend zu den Junghunden. Die Ausbildung endete mit der Begleithundepüfung und in einem Auftritt bei der Wiesbadener Pferdenacht, wo wir mit dem Verein eine Quadrille (mit Hunden) zeigten.

In dieser Zeit bekam ich den ersten Kontakt mit "Agility", das damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Es sah einfach zu schön aus, wie die Hunde begeistert über Hürden sprangen, durch Tunnel schlüpften, sich durch den Slalom schlägelten oder über die A- Wand hechteten.

Als Maxl alt genug war (so etwa mit 14 Monaten) fing ich mit dem Training an.

Mir und vor allem Maxl machten die Übungseinheiten unheimlich Spaß. Bald darauf waren wir auf unserem ersten Turnier. Begleitet von der ganzen Familie.

Da die Kinder noch sehr unserer Aufmerksamkeit bedurften (Schule geht nun mal vor) und wir am Wochenende oft Ausflüge planten, kam ich mit Maxl nicht oft auf Turniere. Aber wir schafften es doch bis in die "Mittelklasse" A 2.

Ansonsten war Maxl unser Familienhund. Zeitung und Post aus dem Briefkasten ins Wohnzimmer tragen, war eine seiner täglichen Pflichten, die er gerne ausführte. Er konnte viele seiner Spielsachen unterscheiden und bringen. War ich mit dem Moutainbike unterwegs - er war immer flott an meiner Seite. Außerdem war er der Bodyguard und Spielkammerad unserer Kinder und bereit für jeden Quatsch.

 

Als Maxl 6 Jahre alt war - kam unsere Lita (auch als Welpe) ins Haus. Mit ihr zusammen bildete er bis 2009 unser Dreamteam.

 

Er ist in unseren Herzen fest verankert.

 

Die Jahre vergehen ....

aber die Vertrautheit blieb bis zum Schluß bestehen.